Meine Haltung
Wie ich begleite
Ich bin für dich da, wenn das Leben Fragen stellt. Gemeinsam suchen wir nach deiner Antwort und heben dein Lernpotential. Vertrauen ist die Basis.
Gegenseitige Sympathie und Vertrauen sind für mich die Grundlage jeder Begleitung. Nur so kann ich mit ganzem Herzen dabei sein.
Ich mag Menschen mit all ihren Facetten und ich betrachte das Leben als ein kostbares Geschenk. Und als eine große Herausforderung.
Ich sehe das Gute in jedem Menschen ─ und spüre oft die Not hinter der Fassade.
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Und was bringe ich sonst noch mit?
Offenheit und Herzlichkeit. Die Bereitschaft achtsam zuzuhören und nicht zu werten. Die Gabe mich in dich einzufühlen, soweit du es zulässt und die Fähigkeit aus diesem Gefühl heraus Fragen zu stellen. Das sind keine vorgefertigten Fragen, sondern die Fragen, die sich ergeben, weil ich mich ganz auf dich einlasse. Sie helfen mir dich zu verstehen. Viele dieser Fragen wirst du dir wahrscheinlich selbst nie gestellt haben. Sie kommen aus dem Herzen. Wenn du sie für dich beantwortest, dann wirst du vieles klarer sehen. Und verstehen. Wenn du zu dir selbst ehrlich bist.
Du tust das für dich. Nicht für mich.
Das ist mir wichtig.
Ich begleite dich. Ich stütze dich, wenn es nötig ist. Ich bin der Fels in der Brandung.
Doch deinen Weg gehst du selbst. Es ist dein Leben – und nur du kannst entscheiden, wie du mit dem Geschenk deines Lebens umgehen willst.
Ich kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen, denn das steht mir nicht zu.
Aber ich werde an deiner Seite stehen und dir alle Zeit lassen, die du brauchst.
Und ich bin genauso neugierig wie du, welche Richtung du einschlagen wirst.
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Wenn du mit dir selbst im Reinen und klar bist, dann sortiert sich auch der Rest. Ich unterstütze dich dabei für dich selbst diese Klarheit zu gewinnen.
Damit du dein größtes ICH leben kannst. Und voller Vertrauen DEIN Leben lebst.
Mit Vertrauen in die Kraft, die uns allen innewohnt,
Mona
Selbstverständlich fühle ich mich an die Schweigepflicht gebunden. Denn Vertrauen entsteht nur, wenn du dich darauf verlassen kannst, dass ich alles, was du mir anvertraust, auch vertraulich behandele.
Und natürlich müssen wir uns nicht duzen, wenn dir das unangenehm ist. Erfahrungsgemäß ergibt es sich ganz natürlich bei unserem ersten Gespräch, ob wir gemeinsam das „Sie“ oder das „Du“ als angenehmer empfinden.
Was mich trägt
Das Leben ist mein großer Lehrmeister.
Ich bin mit mir im Reinen und mit meinem Leben. Ich bin im besten Sinne lebendig.
Es war ein langer Weg dorthin ─ und ich bin gespannt, was mich noch alles durcheinanderwirbeln, herausfordern und bereichern wird.
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Als mein Mann starb, habe ich mir am Tag nach seinem Tod folgendes vorgenommen:
Ich will mein Leben neugierig und mutig nach vorne leben. Mit Liebe und Dankbarkeit im Herzen.
Er hätte so gerne noch länger gelebt …
Ohne ihn wäre ich heute ein anderer Mensch ─ davon bin ich überzeugt. Indirekt lebt er in mir weiter. Weil ich ─ nicht zuletzt auch dank ihm und der gemeinsamen Erfahrung ─ der Mensch geworden bin, der ich heute bin.
Ich habe nach seinem Tod dem Oberarzt und den Krankenschwestern, die sich fast zwei Jahre lang um meinen Mann bemüht haben, einen Brief geschrieben. Das war im Juli 2020 und wir hatten den ersten Lockdown gerade hinter uns. Meine Haltung zum Tod und zum Leben kann ich auch heute nicht besser in Worte fassen…
„Das Leben ist ein wunderbares Geschenk. Das Leben jetzt abzulehnen, in all seiner Fülle, weil mein geliebter Mann nach 40 Jahren nun nicht mehr bei mir sein kann, das kommt mir nicht in den Sinn. Damit würde ich die Liebe und alles, woran ich glaube, verraten. Bedingungslose Liebe gedeiht in Freiheit. Sie bindet nicht. Mein Mann war zu keiner Zeit mein Besitz. Das Leben ist ein so wunderbares Geschenk und es will nach vorne gelebt werden. Bereichert um die Erfahrung der Vergangenheit, die mich zu dem Menschen macht, der ich heute bin. Und neugierig auf das, was es noch bringen mag. Liebe und Schmerz, Glück und Trauer sind einfach Gefühle, die die Wahrheit des jeweiligen Augenblicks ausdrücken.
Wenn wir sie einfach und schlicht annehmen, ohne sie in richtig oder falsch zu bewerten, dann kosten sie uns keine Kraft. Dann berühren sie uns in all ihrer Fülle. Dann spüren wir uns ganz. Dann erlauben wir uns selbst vollständig zu sein. Im Jetzt. Das ist nichts Bedrohliches. Das ist Leben. Dann entsteht ein großes UND … kein ENTWEDER ─ ODER. Dann sind und bleiben wir innerlich heil.
Klingt fast wie das Wort zum Sonntag und wenn ihr jetzt mein Gesicht seht, dann seht ihr mich schmunzeln. Ja – wir lachen viel. Die Kinder und ich. Und wir weinen. Beides hat seinen Platz.“
Diese Zeilen kannst du nur lesen, weil ich diese Zeilen mit Leben gefüllt habe. Angst gehört dazu. Und der Mut sich dieser Angst immer wieder neu zu stellen und sich auf sie einzulassen. Immer das tiefe JA zum Leben im Herzen. Und zur Liebe in all ihren Formen.

Ich bin weder ideologisch noch religiös ─ und ich glaube daran, dass es etwas Größeres und Weiseres als uns Menschen gibt und dass wir manchmal dort andocken können, wenn wir innerlich ganz still und offen sind.
Ich glaube an die Liebe und daran, dass wir eine Seele haben und tief in uns die Sehnsucht tragen, uns immer weiter zu unserem besten Selbst zu entwickeln. Und dass wir nie zu alt dazu sind, etwas dazu zu lernen.
Gut vier Jahre nach dem Tod meines Mannes ist die Liebe zu einem neuen Mann in mein Leben gekommen … und damit ein Mensch, der neben vielen anderen wunderbaren Eigenschaften auch die technische Expertise besitzt, die es für die Umsetzung all meiner Ideen und Gedanken braucht, mitbringt. Ich bin zutiefst dankbar.
Wovon ich träume
Ich habe eine Vision. Einen Traum. Ich wünsche mir, dass Trauer in 20 Jahren so vielfältig und selbstverständlich gelebt werden darf, wie heute die Liebe – in all ihren Formen ─ dank der LGBTQ-Bewegung.

Aber noch sieht es anders aus. Viele von uns sind gefangen in ihrer Angst vor Sterben und Tod. Und so stehen sie Trauernden gegenüber und sind nicht wirklich bei ihnen, sondern bei sich selbst und ihren eigenen Gefühlen. Unbewusst laden sie dem Trauernden noch etwas auf. Ihre eigene Unsicherheit, ihre eigene Angst ─ und der Rucksack, den er ohnehin trägt, wird noch schwerer.
Und alle meinen es gut und geben ihr Bestes! Was tun wir uns da nur gegenseitig an?
... und solange wir das Sterben und den Tod ─ und damit auch die Trauer ─ angstvoll mit aller Macht aus unserem Leben fernzuhalten versuchen, wird sich daran nichts ändern. Das Leben kommt als All-Inklusive-Paket. Da gehört das Ab-Leben schlicht dazu. Und früher oder später werden wir alle selbst Trauernde sein ...
Ich wünsche mir, dass es keine Norm mehr gibt, die uns vorschreibt, wie wir zu trauern haben. Auch keine stillschweigenden Erwartungen mehr.
Dass wir uns wirklich dafür interessieren, wie ein Mensch seine Trauer lebt ─ und ihm darin begegnen. Dass niemand mehr fürchten muss, wegen seiner Art mit der eigenen Trauer umzugehen, ausgeschlossen zu werden.
Ich wünsche mir, dass wir alle unsere Trauer in der Form leben dürfen, wie wir sie fühlen. Ohne damit gut oder schlecht, richtig oder falsch zu sein.
Damit wir alle die Freiheit genießen so zu trauern, wie es uns guttut. Und darin akzeptiert und unterstützt werden. Egal, wie befremdlich das anfangs für den ein oder anderen wirken mag, der anders trauert.
Dazu das meine beizutragen ist mir eine Freude. Und ein Bedürfnis.