Neue Trauer braucht das Land - Schwarz war gestern
Vom Mut, anders zu trauern.
In Deutschland darf mittlerweile (fast) alles sein – außer die Trauer, die aus dem Rahmen fällt. Ob zu laut, zu leise, zu kurz oder zu lang: Wer trauert, bekommt oft ungebetene Kommentare, Ratschläge oder Blicke. Trauer darf vieles sein – aber selten so, wie sie wirklich empfunden wird.
In diesem Vortrag geht es um eine neue Sicht auf Trauer: eine, die sich nicht mehr an Konventionen misst, sondern an persönlichem Erleben und Echtheit. Denn Trauer, die sich verbiegen muss, kann zur Last werden – statt zu entlasten. Manchmal ist es der Bruch mit alten Regeln, der Trauer überhaupt erst ins Fließen bringt und heilend ist.
Wir beleuchten den Wandel der Trauerkultur, sprechen über persönliche Ausdrucksformen und gesellschaftliche Enge – und über die Kraft, die darin liegt, den eigenen Weg zu gehen. Gemeinsam entwickeln wir die Vision einer offenen und toleranten Trauerkultur.
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